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Martin Mucha: Papierkrieg: Kriminalroman

Papierkrieg: Kriminalroman von Martin Mucha

Bewertung: ♥♥♥♥♥
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN13/EAN: 9783839210543
Erschienen: 2010-02-08
Preisvergleich

Dreistigkeit siegt oder so ähnlich... (Redakteur: Stephanie Forster)


Bereits nach dem ersten Kapitel dieses Buches wird man als Leser relativ überrascht sein. Der Ich-Erzähler Arno Linder ist so ganz anders als der gängige Ermittler im Kriminalroman. Er ist nicht nur ziemlich lustig, aufgeschlossen und spontan, sondern auch weichen Drogen und kriminellen Handlungen nicht abgeneigt.
Der Wiener Philologe gerät durch Zufall in eine seltsame Situation, die er aber sofort für seine Zwecke zu nutzen weiß.
Als er eines Nachts nach Hause kommt, beobachtet er vor dem Haus eine betrunkene junge Frau, die gerade in ihren Wagen steigen will. Beherzt kommt er ihr zur Hilfe, verfrachtet sie auf den Beifahrersitz und will die Schöne nach Hause fahren, allein schon wegen der Gelegenheit, einen wahnsinnig tollen Mercedes SLR steuern zu können. Auf der Suche nach ihrer Adresse findet er in ihrer Handtasche eine Waffe. Das kann ihn jedoch nicht von seiner guten Tat abhalten, wittert er doch schon einen schönen Batzen Geld, den er als schlecht bezahlter Universitätsmitarbeiter dringend gebrauchen kann...

Die Straßen waren nur wenig befahren, das GPS arbeitete gut, Lester blies wie gewohnt stilsicher und souverän, das Auto zu fahren war wie Schokolade essen und auf dem Beifahrersitz saß eine Schönheit. Aber irgendwie wurde ich dabei nicht richtig glücklich. Lag es am Dope in meiner Tasche, daran, dass das Mädchen möglicherweise eine Tatverdächtige war, die eine Mordwaffe in ihrer Handtasche verstaut hatte, oder dass ich vorhatte, die Arbeit der staatlichen Aufklärungsorgane zu behindern, um dadurch zu ein wenig Geld zu kommen? Dass ich mich dabei selbst strafbar machte?


Seine berechtigten Zweifel, ob das alles wirklich eine so gute Idee ist, schiebt er kurzerhand beiseite und ehe man sich versieht, steuert man mit Arno hinein ins größte Schlamassel mitten in die Wiener Unterwelt, die nicht nur von rabiaten Russen und Spielhöllenbesitzern sondern auch von schönen Frauen regiert wird. Der ein oder andere will Arno das Handwerk legen, schließlich mischt er sich in ihre Geschäfte ein, die Polizei ist ihm ebenfalls schnell auf den Fersen, doch der abgebrühte Sprachwissenschaftler lässt sich nicht aufhalten, womit er seine Verfolger, ebenso wie die Leser, immer wieder verblüfft.

Und genau das ist das Besondere an diesem Buch. Seine Hauptfigur macht immer genau das, was man normalerweise nicht tun würde, und man hat bis zum stimmigen Ende keinen Schimmer weshalb.
Arno lässt sich weder von einer oder mehreren Leichen aus der Ruhe bringen, noch lässt er sich von den Größen der Unterwelt einschüchtern. Und wie er, sind auch die Nebenfiguren vollkommen unberechenbar. Da gibt es den Wiener Spielhöllen-König, der im Schönbrunner Schloßpark Eichhörnchen füttert, den Ex-KGB-Mann, der sich als Kunstliebhaber entpuppt oder einen kriminellen Kunsthändler, der daheim für Frau und Kind alles tun würde. Es gibt nicht das klassische Gut und Böse, sondern alles verschwimmt, wie auch im wahren Leben.
Martin Mucha hat seinen Figuren komplexe Charaktere geschenkt und auch sonst merkt man ihm seine Liebe zur Sprache an. Immer wieder lässt er die Protagonisten Wienerisch sprechen, beschreibt detailreich besondere Musikstücke, die Arnos THC-Rausch begleiten, schwärmt von besonderem Teegenuß und verweist auf andere Schriftsteller oder Gelehrte. Außerdem beschreibt er die Lokalitäten, die Straßen und Gassen Wiens immer wieder sehr anschaulich, sodass man fast meint, neben Arno zu sitzen oder zu schlendern. Das alles gibt seiner Geschichte einen besonderen Flair, auch wenn es so anfangs etwas schwerfallen mag, ins Buch zu finden. Doch wenn man dann seinen Rhythmus gefunden hat, kann man sich auf ein besonderes und vor allem amüsantes Lesevergnügen freuen.

Obwohl Papierkrieg nur kaum merkliche Höhen und Tiefen im Verlauf der Geschichte aufweisen kann, wird es durch die Unberechenbarkeit aller handelnden Personen nie langweilig. Arno Linder ist ein äußerst sympathischer Antiheld, den man gerne im nächsten Buch wiedertreffen will, allein schon, um zu erfahren, was er nun schon wieder anstellt.

Ein tolles Krimidebüt, dem hoffentlich noch viele so besondere und irgendwie andersartige Geschichten folgen werden.


Martin Mucha, geboren 1976 in Graz, studierte in Wien Philosophie, Geschichte und Theologie. Er arbeitet seit fast zehn Jahren im Bereich Drehbucherstellung für Kino- und Fernsehfilme. Seiner ausgedehnten Reisetätigkeit, vor allem nach Asien und Afrika, entsprang bislang ein Bild-Text-Band über Afghanistan und Tadschikistan. Der Roman "Papierkrieg", der in seiner Wahlheimat Wien spielt, ist sein Debüt als Krimiautor.


Mitglieder-Rezensionen zu Papierkrieg: Kriminalroman von Martin Mucha


Rezension und Bewertung von sueorange: ♥♥♥♥♥
Arno Linder, knapp über dreißig, arbeitet als Sprachwissenschaftler an der Universität Wien. Sein Job scheint nicht besonders gut entlohnt zu werden, da er etwas windigen Nebeneinnahmen recht offen gegenüber steht.
Eines Nachts kreuzt eine junge betrunkene Frau seinen Heimweg, er hindert sie daran in einen Mercedes SLR einzusteigen und in ihrem Zustand davon zu fahren. Ob sein Antrieb Hilfsbereitschaft ist oder er vielleicht gerne einmal einen solchen Schlitten fahren wollte, man weiß es nicht. Auf jeden Fall macht er in der Handtasche des Mädchens eine schicksalhafte Entdeckung: ein geladener Revolver. Und schon bald hat Arno mit seinem Versuch Kapital aus seinen weiteren Entdeckungen zu schlagen – eine Menge Probleme am Hals. Im zweiten Stock findet er einen toten Nachbarn, dieser Fund ruft auch bald zwei Polizisten auf den Plan und von einem serbischen Kunsthändler bekommt er auch noch eine antike Papyrusrolle angeboten...

Martin Mucha vereint viele interessante Charaktere in seinem Roman. Bei seinem Protagonisten Arno handelt es sich um einen Anti- Held und es ist auch ansonsten kein klares Gut- Böse- Schema erkennbar. Neben der Geschichte sind auch die Beschreibungen der Örtlichkeiten sehr interessant, man fühlt sich regelrecht dazu eingeladen einmal auf Arnos Spuren die Kneipen und Restaurants in Wien unsicher zu machen. Mir hat dieser erste Krimi mit Arno Linder gut gefallen und ich erwarte schon mit Spannung seine nächsten Verstrickungen in die Wiener Unterwelt.

Rezension und Bewertung von lamiezekatz: ♥♥♥♥♥
„Papierkrieg“ ist ein Kriminalroman, der mit seinem Wiener-Charme der Figuren so ganz anders ist. Arno Linder ist ein Sprachwissenschaftler an der Universität Wien, der fast jede Gelegenheit nutzt um sich ein paar Euro dazu zu verdienen. So sieht er auch eine Chance darin, als ein hübsches Mädchen mit Revolver ganz verstört aus einem Haus kommt und ihm in die Arme fällt. Allerdings spielt er da jetzt mit den ganz oberen mit und kommt von einem Schlamassel in das nächste. Aber er schafft es immer wieder heraus zu kommen und kennt die richtigen Leute.
Für mich war die Geschichte um Arno so überhaupt nicht vorhersehbar und war jedes Mal von der Wendung der Geschichte überrascht. Die Dialoge mit den Dialekten fand ich sehr passend und hat mir sehr gut gefallen. Außerdem schwingt in Arnos Art sehr viel Ironie mit, was mir auch gut gefällt. Insgesamt ein Krimi, der mit seiner Unvorhersehbarkeit, Ironie, Stimmung, Spannung und Wortwitzen mich überzeugt hat und sich von den anderen abhebt. Hat mich sehr gut unterhalten und hat Spaß gemacht, sich nach Wien entführen zu lassen.

Rezension und Bewertung von Chiara: ♥♥♥♥♥
Arno Dr. der Philologie von Berufswegen chronisch pleite beobachtet vor dem Haus ein junges volltrunkenes Mädchen, welche im Begriff ist in ihren Benz zu steigen.
Nicht ohne Eigennutz bietet er dem verwöhnten Göhr an sie nach Hause zu fahren und kommt so in den Genuss den Benz zu steuern. Als er nach ihrer Adresse sucht, entdeckt er in ihrer Handtasche einen Revolver aus dem kürzlich geschossen wurde und steckt diesen ein, da er sich dadurch ein lukratives Geschäft verspricht. Er liefert die Tochter aus gutem Hause ab und hinterlässt seine Visitenkarte.
Anschließend begibt er sich in aller Seelenruhe an den Tatort und entwendet ein Macbook und Iphone. Ersteres verschachert er und kommt dadurch in den Genuss von 900 Euro.

Seine Neugierde, die Lügen und die Aussicht auf ein lukratives Geschäft mit einer antiken Papyrusrolle, bringen ihn immer mehr in Schwierigkeiten. So ist ihm die Polizei permanent auf den Fersen, doch die scheint harmlos zu den restlichen Verfolgern aus der Unterwelt, besonders brenzlig wird es als die Russenmafia sich einklinkt.

Martin Mucha wollte bewusst einen Kriminalroman schreiben, der nicht in das gewohnte „gut - böse“ Schema passt. Das ist ihm durchaus gelungen. So wie es scheint verfügen alle Protagonisten über eine gehörige Portion krimineller Energie. Ein weiteres Merkmal ist, dass Arno ständig anders handelt als erwartet, dadurch bleibt die Geschichte bis zum Ende undurchschaubar.

Der Schreibstil ist wie es sich für einen Philologen gehört sehr anspruchsvoll, so stolpert der „Otto-Normal-Leser“ des öfteren über unbekannte Wörter und einige Philosophen. Diese haben aber im Grunde keine Auswirkung auf die eigentliche Handlung. So gesehen kann man sofern man möchte alles nachschlagen oder getrost Weiterlesen. Des weiteren werden diverse Teesorten und Musikstücke detailliert erläutert. Einige Dialoge bekommen durch Wiener Dialekt einen besonderen Charme.

Rezension und Bewertung von Stephie: ♥♥♥♥♥
Schon nach den ersten Seiten dieses Krimis war ich ziemlich verwundert. Der Ich-Erzähler Arno ist wirklich ganz anders als man sich eine Hauptfigur in einem Krimi vorstellt. Er ist sehr witzig, offen für alles und vor allen Dingen spontan. Kriminellen Machenschaften ist der Wiener Philologe, der gerne mal einen Joint genießt, ebenfalls nicht abgeneigt, weshalb er sich zwar durch Zufall, aber definitiv aus eigenem Verschulden in eine verzwickte Situation bringt.
Eines Nachts beobachtet er vor seinem Wohnhaus eine betrunkene junge Frau, die in diesem Zustand offenbar noch fahren will. Heldenhaft kommt er ihr zur Hilfe, um die zufälligerweise wunderschöne Dame nach Hause zu fahren, doch eigentlich geht es ihm erst mal nur darum, ihren wahnsinnig tollen Mercedes SLR lenken zu dürfen. Auf der Suche nach ihrer Adresse findet er in ihrer Handtasche eine Waffe. Sofort wittert der chronisch in Geldnöten steckende Schwerenöter seine Chance auf einen kleinen oder auch größeren Nebenverdienst.
Seine zaghaft aufkommende Vernunft schiebt er rigoros beiseite und macht sich damit zum Spielball der Wiener Unterwelt und zum Gejagten der Polizei. Oder ist es doch andersherum?
Arno lässt sich so schnell nicht einschüchtern und verblüfft mit seiner Dreistigkeit nicht nur seine Gegenspieler sondern auch die Leser von "Papierkrieg".

Das Besondere an diesem Krimi ist eindeutig seine Hauptfigur, die immer genau das macht, was man nicht erwartet. Nichts bringt Arno aus der Ruhe, weder Leichen, auf die er immer wieder stößt, noch die Gangster oder Polizisten. Doch auch die Nebenfiguren zeichnet diese Eigenschaft aus, sodass man als Leser nie weiß, woran man gerade ist. Obwohl man im Verlauf der Story nur eine kaum merkliche Spannungssteigerung spüren kann, wird es durch diese Unberechenbarkeit aller handelnden Personen nie langweilig. Es gibt nicht das klassische Gut und Böse, sondern alles verschwimmt, wie auch im wahren Leben.

Schön ist außerdem, dass die Geschichte die Liebe des Autors zur Sprache wiederspiegelt. Seine Protagonisten dürfen Wienerisch sprechen, besondere Musikstücke, die Arnos THC-Rausch begleiten, werden besonders detailreich beschrieben, er schwärmt von besonderem Teegenuss und verweist oft auf andere Autoren oder bekannte Persönlichkeiten. Hier fällt positiv auf, wie gut das Cover zum Inhalt des Buches passt. Außerdem beschreibt er die Straßen und Gassen Wiens und die Aktionsorte Arnos immer wieder sehr illustrativ, sodass man fast glauben könnte, neben ihm zu sitzen oder zu schlendern.

Das alles gibt der Story eine besondere Stimmung, auch wenn es so anfangs etwas schwierig sein kann, ins Buch zu finden. Doch wenn man dann sein eigenes Lesetempo gefunden hat, kann man sich auf eine amüsante Lektüre freuen. Arno Linder ist ein sehr liebenswerter Antiheld, den man gerne im nächsten Buch wiedertreffen möchte, allein schon, um zu erfahren, was er nun schon wieder anstellt.

Ein klasse Debüt, das mich schon neugierig auf Arnos nächstes "Abenteuer" macht.

Rezension und Bewertung von liebelein: ♥♥♥♥♥
In einer für einen österreichischen Krimi eigentlich bekannten etwas trockenen Art gelingt es Martin Mucha die Spannung durch eine Vielzahl von beteiligten Personen, die irgendwie alle miteinander verstrickt sind unterschwellig und doch gleichmäßig voran zutreiben. Seine Hauptfigur Arno bietet als Person genug Eigenschaften, den Verlauf nicht langweilig zu gestalten. Der Krimi ist daher mal nicht aus der Sicht eines Ermittlers dargestellt, sondern von einer Person, die sich fast aufdrängt, hier herein verwickelt zu werden.
Auch seine Nebendarsteller sind für sich so prägnant, dass ich sie mir alle gut vorstellen kann. Und doch - bis zum Ende des Buches bin ich mir nicht so ganz sicher, wer hier die Karten in der Hand hält und als Guter oder Böser dahinter steckt.
Ist man sich in einem Kapitel sehr sicher, zerrinnt dies schon im nächsten, wenn der Verdächtige selbst ermordet wurde. Hier spielt der Autor mit dem Leser ein Katz-und-Maus Spiel.

Mir hat das Buch im Gesamten daher sehr gut gefallen. Ein wenig Probleme hat man schon mal mit dem "Wiener Slang", doch irgendwann findet man sich damit ab.
Auch musste ich zwischendurch einige Verweise auf "landestypische" Ausdrücke erfragen oder nachsehen sowie die Andeutungen auf bestimmte literarische Verweise, wenn man nicht ganz so belesen in Richtung der "großen Werke" ist.
Da dies nicht den größten Teil des Buches ausmacht, gewöhnt man sich daran.

Zum Schluss noch ein Wort zum Cover: Ich denke, das Cover spiegelt ein Stück aus Arnos Buchregal wieder. Es ist sehr passend und schön gestaltet.

Daher: Wenn ich eine Wertung vergeben müsste, gäbe es hier 4 von 5 Punkten! Ich bin gespannt, ob sich trotz der eigentlich abgeschlossenen Geschichte ein Nachfolger entwickelt?!

Rezension und Bewertung von schlumeline: ♥♥♥♥♥
Papierkrieg ist der Debütroman des Autors Dr. Martin Mucha, dessen Wahlheimat die österreichische Hauptstadt Wien ist. Der Autor arbeitet seit fast 10 Jahren im Bereich Drehbucherstellung für Kino- und Fernsehfilme und ich denke dies macht sich in diesem, seinem Erstlingsroman bemerkbar.

Der Leser lernt Arno Lindner kennen, einen schlecht bezahlten Sprachwissenschaftler, der an der Universität Wien arbeitet. Eines Abends, in einer kalten Märznacht, beobachtet er vor seinem Haus ein junges Mädchen, dass sich schwankend, folglich betrunken, in ihren Wagen setzen will. Arno lässt es sich natürlich nicht nehmen und hilft aus, indem er sie nach Hause fährt. Da die junge Dame einschläft, durchforstet Arno ihre Handtasche zwecks Ermittlung der Anschrift. Er stößt jedoch auch auf eine Waffe, die gerade erst benutzt wurde. Arno, gar nicht mal so dumm, und natürlich „Papierliebhaber“ hinterlässt im Elternhaus der jungen Frau seine Visitenkarte mit dezenten Hinweisen. Wieder daheim findet er in der Wohnung über ihm eine Leiche und die eine oder andere Sache, die sich leicht zu Geld machen lässt. So ist der Start gelegt für weitere Abenteuer des Protagonisten.

Mir als Leserin bleibt das Handeln Arnos von Beginn bis Ende des Buches irgendwie fremd. Er lebt in einer anderen Welt und zeigt Reaktionen, die ich keinesfalls erwartet hätte. Er bewegt sich in Szenen und unter Kreisen, die er aufgrund seines Bildungsstandes gar nicht näher kennen sollte. Er ist gerne auch einmal high und mir als Leserin ob seiner ganzen Eigenarten nicht gerade sympathisch.

So hatte ich nicht nur einmal Schwierigkeiten mit diesem Buch und musste mich teilweise wieder aufraffen um weiterzulesen. Merkwürdige Verhaltensweisen, viel Lokales und sonderbare Gestalten aus den Bereichen Kunst, Mafia, Drogen etc. konnten mich nicht wirklich begeistern. Auch der gleich bleibende Spannungsfaden ist nicht gerade geeignet mir den Inhalt des Buches zu verschönern.
Ich würde sagen, dieser Kriminalroman ist anders und hebt sich daher von der Masse anderer Bücher ab. Sicher ist das so gewollt, aber eben auch Geschmackssache.

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