Inhalt
Mit hintergründigem Humor schildert Daniel Kehlmann das leben zweier Genies: Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gau?. Er beschreibt ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gratwanderung zwischen L?cherlichkeit und Grüße, Scheitern und Erfolg. Ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Phantasie, Kraft und Brillanz.
über den Autor
Daniel Kehlmann, 1975 in M?nchen geboren, lebt in Wien. Sein Werk wurde u.a. mit dem Candide-Preis, dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Doderer-Preis, dem Kleist-Preis und dem WELT-Literaturpreis ausgezeichnet.
Die Vermessung der Welt, in über 40 Sprachen übersetzt, ist einer der gr??ten Erfolge der deutschen Nachkriegsliteratur.
Meine Meinung
Ich habe versucht dieses Buch solange wie möglich zu meiden, und hätte ich es in meinem Seminar nicht lesen ,,müssen" , hätte ich auch noch weiter Erfolg gehabt. Aber dann wäre ich nie in diesen absolut genialen Lesegenuss gekommen. Wer sich fragt, warum das Buch so ewig lange auf der Bestseller-Liste steht, einfach lesen und selbst ein Bild machen. Es lohnt sich. Es ist ?hnlich wie ,,Der Name der Rose" ein Buch, was sich auf verschiedenen Ebenen lesen lässt, und somit eine breite Leserschaft erreicht.
Im Buch geht es um die beiden Wissenschaftler Alexander von Humboldt und Carl Frierich Gau?. Der eine auf Weltendeckerreise, der in das noch so tiefste Loch kriecht und auf den noch so h?chsten Berg steigt, und der andere, der ein brilliantes Genie ist, und immer Heimweh und Wehwechen, und viele Frauen hat. Natürlich alles nur Fiktion, aber zum Tränen lachen schön. Der Schreibstil der indirekten Rede liest sich so wunderbar flüssig, und unterstreicht die Pointen zusätzlich.
Ich kann es absolut nur empfehlen, und nicht denken: ,,Ach das lesen alle und finden alle gut, da lese ich es nicht" So aus Protest-> fatal, ihr verpasst einiges. Allein Gau? als Charakter ist die Lektüre wert.