Sayuri - Carina Bargmann (1 Leser) (1) Gäste
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THEMA: Sayuri - Carina Bargmann
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Sayuri - Carina Bargmann Gepostet: 08.02.2010 20:19
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Über die Autorin:
Carina Bargmann, Jahrgang 1991, hat schon als Zehnjährige mit dem Schreiben angefangen. Mit fünfzehn Jahren hatte sie bereits zwei große Fantasyromane verfasst und wurde wenig später von einer der renommiertesten deutschen Literaturagenturen als Nachwuchstalent entdeckt. Neben dem Schreiben hat sie noch zahlreiche andere Hobbies, unter anderem ist sie fasziniert von der asiatischen Kultur und lernte Japanisch. Carina Bargmann lebt mit ihren Eltern und Geschwistern in Braunschweig.
Inhalt:
Der Fluss Shanu droht zu versiegen und die Menschen in der Kaiserstadt sehen dem Tod durch akuten Wassermangel entgegen. Laut einer Prophezeiung bedrohen die Jugendlichen, die vor 16 Jahren geboren wurden, die Gesundheit des Kaisers, der über die Quelle des Shanu gebietet. Stirbt der Kaiser, so versiegt die Quelle. Deshalb veranlasst der herrschende Kaiserbruder, dass alle 16jährigen aus der Stadt verstoßen werden.
Diese Prophezeiung zwingt auch Sayuri und Marje dazu in die Wüste zu fliehen. Ihr Schicksal nimmt jedoch eine unerwartete Wendung, als sie Hilfe von Kiyoshi erhalten, dem Neffen des Kaisers. Denn er deckt auf, dass die Prophezeiung nur eine Erfindung seines Onkels war, in Wirklichkeit sind nicht alle 16jährigen für das Siechtum des Kaisers verantwortlich, sondern nur eine Einzige... Sayuri!
Eigene Meinung:
Das Buch ist untergliedert in drei Teile, wobei der erste Teil eher wie ein historischer Roman im alten Asien anmutet. Er beinhaltet so gut wie keine fantastischen Elemente, beschreibt hauptsächlich das Leben in der Kaiserstadt und stellt die wichtigsten Charaktere des Buches vor.
Mit dem zweiten Teil ändert sich der Inhalt des Buches merklich in Richtung fantastische Literatur. Die Autorin hat viele eigenständige Figuren und Wesen geschaffen, die mir in dieser Form bisher nicht beim Lesen begegnet sind.
Aufmachung des Buches:
Der Schutzumschlag des Buches in Lilatönen und mit Glitzerelementen ist ein richtiger Eyecatcher. Abgerundet wird das Gesamtbild durch die lilafarbenen Vorsatzseiten und das farblich dazu passende Lesebändchen.
Fazit:
Ein außergewöhnliches Debüt einer jungen Autorin. Beeindruckt haben mich vor allem die vielen, in meinen Augen, vorher noch nie dagewesenen Ideen was Figuren und Handlung betrifft.
Ich fand den Einstieg mit dem ersten eher historischen Teil des Buches etwas langatmig, ansonsten hätte ich diesem Buch die volle Sternezahl gegeben!
Erwachsene Leser sollten sich nicht von der Zuordnung in die Kategorie Jugendbuch abschrecken lassen. Carina Bargmann hat mit "Sayuri" ein Buch geschaffen, dass für Leser jeden Alters geeignet ist.
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Re:Sayuri - Carina Bargmann Gepostet: 27.02.2010 15:30
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Und hier folgt mein Gesamteindruck zum Buch:
Sayuri ist der Debütroman der Autorin Carina Bargmann. Ein fesselnder Fantasyroman, der sich an ein jugendliches Lesepublikum ab 12 Jahren richtet.
Bereits das Cover ist so verlockend, dass ich mit dem Lesen sofort beginnen wollte, als ich das Buch in meinen Händen hielt. Es ist in blau und lila gehalten. Es zeigt einen Mond, der einen Baum mit Blättern und Blüten in einem bläulichen Lichtschimmer erscheinen lässt. Regentropfen sind als blaue Glitzertropfen abgebildet, die aus dem Cover hervorstechen und es noch magischer machen. Im Vordergrund stehen drei Gestalten in schwarze Gewänder gehüllt.
Bereits der Prolog entführt den Leser in eine neue Welt. Jemand ist auf der Suche. Auf der Suche nach einer Quelle, aber er kann sie nicht finden. Er unterhält sich mit einem Wiljar, einem katzenähnliches Wesen und beschließt etwas….
Dann beginnt der erste Teil des Buches, das insgesamt in drei Teile aufgeteilt ist.
Der Leser lernt hier die Kaiserstadt kennen. Es gibt den Palast, einen inneren und einen äußeren Kreis. Die Kaiserstadt lebt vom Fluss Shanu aus dem alle Bürger ihr Wasser schöpfen. Nun sinkt seit einiger Zeit angeblich der Wasserspiegel des Shanu und so erhalten die Bewohner des äußeren Kreises kaum noch Wasser. Das nehmen Milan und Marje zum Anlass in einen Wasserspeicher einzudringen und Wasser in den äußeren Ring, in das Viertel der Taller, zu leiten. Dies gelingt den Beiden, aber schon droht neue Gefahr.
Der Kaiser, dessen Regierungsgeschäfte von seinem Bruder Miro geregelt werden, verlangt dass alle 16-jährigen Kinder die Kaiserstadt verlassen. Sie werden verbannt, da es eine angebliche Prophezeiung gibt, die besagt, dass alle Kinder, die vor 16 Jahren geboren wurden mit dem Wasser des Shanu verbunden sind. Dies soll der Grund für den sinkenden Wasserstand des Shanu sein. Doch die Bürger und die Jugendlichen glauben nicht an die Worte Miros, des Kaiserbruders. So bilden sich Gruppen von Rebellen.
Eine Gruppe trifft sich im Haus der jungen Sayuri, einer Freundin von Marje, die sich sehr gut mit Kräutern auskennt. Sayuri ist ein junges Mädchen, aber sie ist stumm. Kein Wort kommt über ihre Lippen. Außerdem hat Sayuri eine auffallend weiße Haut und helle Haare.
Schon bald stellt sich heraus, dass Miro nicht hinter allen 16-Jährigen her ist, sondern ausschließlich hinter Sayuri. Aber was ist der Grund dafür? Marje will ihre Freundin helfen und versucht mit ihr gemeinsam die Flucht aus der Stadt. Ihnen schließt sich der Erbe des Kaisers, Kiyoshi, an, der langsam starke Zweifel an den Entscheidungen des Kaisers und Miros hegt. Gemeinsam wollen Sie auf die Suche gehen. Auf die Suche nach der Wahrheit. Dafür lässt Kiyoshi auch seine Mutter, Aulis, zurück, die bereits seit Jahren in sich selbst zurückgezogen lebt. Aber was wollte Aulis sagen, als sie von Silla und deren Geheimnis sprach?
Leider wird Sayuri von Kiyoshi und Marje getrennt und so begeben sie sich zunächst getrennt auf die weitere Reise, die Ihnen einige Abenteuer beschert.
Im nun folgenden zweiten Teil des Buches kann der Leser eintauchen in eine fantastische Welt. Es tauchen Wesen auf, die wir alle schon kennen, aber sie werden auf eine ganz besondere Art und Weise geschildert. Hier gibt es Greife, Zentauren, Wiljare, Echsen und weitere Gestalten. Schön zu verfolgen, dass fast alle Wesen auf der Seite des Guten zu stehen scheinen und bereit sind sich in Notlagen zu helfen. So halten dann auch alle zusammen, als es darum geht Kiyoshi, der von den Söldnern gefangen genommen wird, aus den Minen, in denen er arbeiten soll, zu befreien.
Im dritten Teil erst wird das Geheimnis um Sayuri und ihre magischen Fähigkeiten aufgelöst. Aber bis dahin ist es ein weiter Weg.
Das Buch lebt von seinen bildlichen Beschreibungen und der zauberhaften Idee das Lebenselixier Wasser unmittelbar mit Magie zu verbinden. Es entsteht so eine Einheit, die den Shanu und die an seinen Ufern lebenden Menschen, ganz besonders aber Sayuri, zu etwas Besonderem macht.
Etwas gefehlt hat mir eine Karte der Kaiserstadt und eventuell auch der Wüste mit Lage der Minen, des Waldes etc. Für eine bessere Übersicht wäre das sicher sinnvoll gewesen.
Das Ende des Buches ist mir im Vergleich zu den vorangegangenen Abschnitten etwas überhastet und auch nicht alle meine Fragen werden abschließend beantwortet.
Der Klappentext bringt mir ein Stück weit zu sehr eine Prophezeiung in den Vordergrund, die im Buch nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist sie doch nur erfunden und nicht zwingend Grundlage für den weiteren Handlungsverlauf.
Dennoch hat das Buch mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Die Autorin hat für ihr jugendliches Alter ein großes Sprachgefühl bewiesen. Außerdem muss der Leser bedenken, dass sich das Buch ja in erster Linie an Jugendliche und nicht an Erwachsene richtet. Dennoch sollten auch fantasybegeisterte Erwachsene den Mut haben in dieses Buch einzutauchen.
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Re:Sayuri - Carina Bargmann Gepostet: 27.02.2010 23:55
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Der Debütroman der jungen Autorin Carina Bargmann hat mich nicht nur beeindruckt, sondern auch bestens unterhalten.
Beeindruckt bin ich von der Ausdruckskraft Bargmanns und ihrer Fähigkeit, eine Welt zu erschaffen, die man sich wirklich vorstellen kann. Alle Geschehnisse in diesem Buch sind wirklich toll beschrieben, man hat die Landschaft, die Menschen und andere Wesen genau vor Augen. Ich könnte mir die Story gut als Anime-Film vorstellen, und weiß nach der Lektüre genau, wie alles aussehen muss.
Der Aufbau der Geschichte ist gelungen, am Anfang noch geheimnisvoll und rätselhaft, wird es von Seite zu Seite spannender und interessanter. Immer wieder betreten neue Wesen die Bühne dieses Romans, teils Freund, teils Feind. So reißt die Spannung bis zum Ende nicht ab, das mit einer tragischen Komponente die Story perfekt abrundet, auch wenn man sich eventuell ein paar Tränchen wegwischen muss.
Insgesamt haben mir alle Figuren sehr gefallen. Marje, die eigentliche Hauptfigur und der Kaisererbe Kiyoshi, Rajar als Gegner Kiyoshis genauso wie auch Suieen, der "einsame Kämpfer" mit Großkatze oder Milan, der Rebell. Die Zentauren, Greife und Wiljare waren ebenso beeindruckend wie die Riesenechsen. Nicht die Irrlichter zu vergessen, allen voran Shio, der kleine Begleiter Marjes.
Am wenigsten berühren konnte mich tatsächlich die titelgebende Sayuri selbst, obwohl es zum Ende hin noch besser wurde. Doch irgendwie blieb sie für mich eine blasse Figur, die selten aus eigener Überzeugung handelte, oft nur mitgezogen wurde und in ihrer eigenen Gedankenwelt lebte. Erst im Laufe der Geschichte hat sie eine Persönlichkeit entwickelt und kam mir etwas näher.
Aber auch das passt zur Geschichte, das merkt man allerdings erst, wenn sie vorbei ist.
Ein wirklich tolles Buch, bei dem ich zwar etwas Zeit brauchte, um in die Geschichte einzusteigen, dann aber vollkommen hingerissen war. Carina Bargmann hat genau das Geschrieben, was ich lesen wollte, Wesen zum Leben erweckt, die ich schon immer sehen wollte und Charaktere erschaffen, die ich auf ihrer Reise begleiten wollte, auch wenn ich das vor der Lektüre noch nicht wusste.
So muss es sein. 
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Re:Sayuri - Carina Bargmann Gepostet: 28.02.2010 14:20
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Sayuri ist eine beeindruckende Geschichte, ein Buch, das mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Man begegnet vielen fremdartigen Wesen beim Lesen, sympathischen Hauptfiguren und bekommt Spannung und Liebe geboten. Ich bin richtig eingetaucht in das Buch und habe die Geschichte miterlebt. Dabei lief das Ganze wie ein Film vor meinen Augen ab und hinterließ ein zufriedenes wohlig-warmes Gefühl.Ein ganz toller Roman und ich werde weitere Bücher von Carina Bargmann sicher lesen!
Ausführliche Rezension
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Fairy tales are more than true: not because they tell us that dragons exist, but because they tell us that dragons can be beaten - G.K. Chesterton
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Re:Sayuri - Carina Bargmann Gepostet: 28.02.2010 15:30
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Sayuri ist der Debütroman der jungen deutschen Autorin Carina Bargmann und überzeugt durch einen prima Erzählstil, faszinierende Charaktere und einer Geschichte, die den Leser begeistert.
In der Kaiserstadt herrscht große Aufregung, der Fluss Shanu, die Lebensader der Stadt, droht zu versiegen. Wasser ist ein heiß begehrtes und wichtiges Element, da die Stadt von Wüste umgeben ist. Der Kaiser veranlasst, dass alle Sechszehnjährigen die Stadt verlassen müssen, da diese laut einer uralten Prophezeiung Grund für die schwindende Gesundheit des Kaisers sind und dessen Leben mit der Quelle zusammenhängt. Stirbt der Kaiser, versiegt die Quelle. Die Freundinnen Sayuri und Marje fliehen in die Wüste, direkt in ein Abenteuer, das alles auf den Kopf stellen wird und den zweien alles abverlangt.
Man braucht etwas Zeit, um sich an die fremdartigen Namen der Geschichte zu gewöhnen und sich in der Stadt des Kaisers zurecht zu finden, hier wäre ein Glossar und eine Karte hilfreich gewesen. Aber ist man einmal in die Geschichte eingetaucht, bleibt man dabei und ist am Schluss wirklich traurig, diese lieb gewonnenen Charaktere gehen lassen zu müssen. „Sayuri“ ist eine wunderschöne Geschichte, die eine ganz eigene Welt schafft und den Leser mit tollen Charakteren und einer spannende Story zu fesseln weiß. Die Autorin fabuliert filmreif und unterhält vorrangig Jugendliche, aber auch Erwachsene werden sicherlich prima unterhalten. Da freut man sich auf mehr Lesestoff von Carina Bargmann und bedankt sich herzlich für dies wunderbare Lesevergnügen!!!
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Lieber barfuß als ohne Buch (isländisches Sprichwort)
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Re:Sayuri - Carina Bargmann Gepostet: 02.03.2010 23:58
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Der Fluss Shanu spendet das Wasser für die Bewohner der Kaiserstadt. Allerdings dürfen nicht alle in gleichem Maße das kostbare Gut genießen. Taler - die Bewohner des Außenbezirkes, zu denen auch Marje gehört, bekommen immer weniger Wasser zugeteilt und müssen dafür immer mehr bezahlen. Schließlich verkündet Miro, der Bruder des schwer erkrankten Kaisers, dass die 16-jährigen Stadtbewohner dafür verantwortlich sind, dass das Wasser im Fluss versiegt und dass der Kaiser deswegen sterben muss. Er spricht von einer uralten Prophezeiung und auf seine Anordnung müssen alle Sechzehnjährigen sofort die Stadt verlassen.
Marje zögert nicht lange und flieht zusammen mit ihrer Freundin Sayuri in die Wüste. Auf dem Fluchtweg treffen sie Kiyoshi, den Sohn des Kaisers, der schon seit einiger Zeit an der Glaubwürdigkeit seines Onkels zweifelt und versucht auf eigene Faust die Stadt und ihre Bewohner zu retten. Die jungen Leute erleben unzählige Abenteuer, treffen fantastische Wesen, riskieren mehrmals ihr Leben, müssen den Feind bekämpfen und finden neue Freunde.
Diese fantasievolle Geschichte hat mich in eine wundersame Welt versetzt. In dieser Welt agieren nicht nur die Menschen, auch fantastische Wesen wie Zentauren, Essjiare (riesengroße wilde Kampfechsen), Wiljare (sprechende Riesenraubkatzen), menschenfreundliche Irrlichter zeigen unterschiedlichen Charaktere und erledigen diverse Aufgaben.
Die Beschreibung der Landschaften und der Charaktere ist fantasievoll, wirkt aber glaubwürdig. Die Protagonisten dieser Geschichte schließt man einfach ins Herz und zittert und leidet mit ihnen. Und es wundert keinen, dass zum Schluss sogar die Tränen über das Gesicht des Lesers kullern…
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Re:Sayuri - Carina Bargmann Gepostet: 06.03.2010 17:55
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Der Wasserspiegel des Flusses Shanu sinkt immer weiter und droht der Kaiserstadt damit mit dem Tod.
Also verbannt Miro, der Bruder des Kaisers, aufgrund einer uralten Prophezeiung, alle 16 – jährigen aus der Stadt.
Auch Sayuri und Marje sind daraufhin gezwungen die Stadt zu verlassen und treffen dabei auf Miros Erben Kiyoshi.
Nachdem die beiden aus der Stadt fliehen mussten, kämpfen sie ums Überleben.
Was hat es mit dieser Begegnung auf sich und was ist die Wahrheit über die uralte Prophezeiung, die nur Miro kennt?
Mit „Sayuri“ ist Carina Bargmann ein starkes Debüt gelungen, indem sie die Geschichte der mysteriösen, stummen Sayuri und ihrer Freundin Marje erzählt.
Mit einer sehr abwechslungsreichen und stimmigen Sprache werden die sehr authentischen, eigenständigen und facettenreichen Figuren greifbar und lebendig.
Sofort fühlt man Sympathie und Zuneigung und fiebert deswegen besonders intensiv mit seinen Helden mit.
Die Geschichte ist außergewöhnlich und detailliert beschrieben und der Leser versinkt sofort in dieser phantastischen Welt.
Dennoch gab es einige längere Passagen, die sehr zäh und auch etwas langatmig waren.
Das hat aber größtenteils den Lesefluss nicht wirklich gehemmt, war aber teilweise etwas störend.
„Sayuri“ ist ein durchwegs spannendes Buch, das in einer traumhaft schönen Sprache geschrieben wurde und mit eigenständigen Charakteren besticht.
Als Leser lässt man sich ganz in Carina Bargmanns Welt entführen und sich von einer talentierten Autorin fesseln.
Ein wunderschönes Buch, das einen nicht nur durch unvorhersehbare Wendungen und dem sehr überraschenden, aber passendem Ende überzeugt.
Sehr empfehlenswert!
4 von 5 Sternen!
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