Inhalt:
Seine Mutter verunglückt bei einem Autounfall. Auf ihrer Beerdingung verliebt er sich zum ersten Mal unsterblich in eine junge Frau.
Tod – Liebe. Wie kann das eine so selbstverständlich neben dem anderen stehen?
Will ist 17, als er sich, überfordert von den einschneidenden Ereignissen in seinem Alltag, auf die Suche macht. Auf die Suche nach Wahrheit und nach einem Leitfaden durch diesen Irrgarten, der sich Leben nennt. Nach einem Sinn, der die eigene Existenz rechtfertigt. Sterben kann ja wohl jeder. Aber wie um alles in der Welt lebt man?
Meine Meinung:
EIn bemerkenswertes aufwühlendes Buch. Ein ernstes Thema das sehr eindrucksvoll dargestellt wird. Die Trauer von Will ist greifbar, das Buch dadurch sehr bewegend. Und durch viele philosophische Zitate (ein Versuch Wills, den Sinn des Lebens zu finden), regt es immer wieder zum nachdenken an.
Leider habe ich einen großen Kritikpunkt an den Buch: die Darstellung von Drogen. Sie werden mir persönlich zu selbstverständlich dargestellt. Also nicht als etwas gutes, das nicht. Aber doch als etwas, was eigentlich jeder mal probiert, und was weiter auch nicht verwerflich ist.
Trotz allem ein Buch, das mir gefallen hat, einfach weil es so unglaublich intensiv war.
ausführliche Rezension