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 Cleo: Wie ich das Lachen wieder lernte Helen Brown Status: Gelesen Rezension anzeigen Rezension: Helen Brown ist verheiratet und hat 2 Kinder. Söhne, Rob (6 J.) und Sam (9J.). Sam sucht sich als Geburtstagsgeschenk ein Kätzchen aus. Es darf aber zu Sam, wenn es alt genug ist um sich von seiner Mutter zu trennen. Leider wird er nicht mehr erleben wie dieses Kätzchen in sein Heim einzieht, da Sam bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Sein Tot kommt überraschend und stellt die Familie auf eine harte Probe.
Während dieser Zeit wird wird Cleo, das Kätzchen zu der Familie gebracht. Diese hat längst vergessen, dass sie das Kätzchen erwartet und vorallem Helen fühlt sich überfordert damit, doch Rob möchte es behalten und so kommt Cleo in die Familie. Sie holt die Familie aus ihrer Trauer und wird ihr stetiger Begleiter, was immer auch passiert.
Und es geschieht eine Menge in den nächsten Jahren. Hellen trennt sich von ihrem Mann, heiratet einen anderen und bekommt noch 2 Töchter. Es gibt mehrere Umzüge, Rob wird schwer krank usw.
Und bei allem mittendrin ist Cleo, die den Menschen fordert, seine Liebe und Zuneigung entgegennimmt und zeigt was wirklich wichtig ist.
Letztendlich hat Cleo über 23 Jahre in dieser Familie gelebt.
Dieses autobiografische Buch ist eine Huldigung an eine Katze. In diesem Fall: Cleo. Die Geschichte zeigt die Höhen und Tiefen eines menschlichen Lebens und die Katze zeigt, dass es immer irgendwie weitergeht. Das Buch ist traurig, lustig und auch mutmachend. An einigen Stellen können einem auch schon die Tränen kommen. Mich hat Cleos Ende mit über 23 Jahren sehr berührt, weil ich unweigerlich an meine eigene Katze denke musste und auch ihr Ende wird irgendwann kommen.
Ich bin sicher, dass das Buch nicht nur Katzenfreunden oder Katzenbesitzern gefallen wird. Es ist einfach mitten aus dem Leben und setzt mit diesem auch auseinander.
Es ist gut und einfach geschrieben. Ich kann es nur empfehlen.
P.S. Fotos von Helen, ihrer Familie und Cleo kann man sich unter: http://helenbrown.com.au/photo-album.htm angucken.
 Der Gartenkünstler: Ein Fürst-Pückler-Roman Ralf Günther Status: Gelesen Rezension anzeigen Rezension: Hermann Fürst von Pückler-Muskau steht finanziell kurz vor dem Ruin. Um dem zu entgehen läßt er sich von seiner Frau Lucie scheiden und reist, mit ihrem Einverständnis, nach England um dort eine wohlhabende Braut zu finden. Das dass nicht so einfach ist wird er gleich von Anfang an erfahren. Der Ruf seines Vorhabens gelangt noch schneller auf die Insel als er selbst. Gleichzeitig wütet ein Hurenmörder in London. Es kommt sogar soweit, dass er unter Mordverdacht steht, da die Opfer, seit dem er in London ist, immer aus seiner näheren Umgebung kommen.
In dem wahrscheinlich ersten "Fürst-Pückler-Roman" hat der Autor sich eine Geschichte erdacht die mit ihrer Zeit und ihren Darstellern spielt. Hauptsächlich ist der Roman in Briefform von Pückler an seine Lucie geschrieben. Die Englandreise und auch das Ziel des Fürsten haben sich in der Tat ereignet, nur die eigentliche Geschichte des Buches nicht. Der Autor hat eine schöne Geschichte ersponnen, die er sich auch "höchstpersönlich" von Fürsten Pückler hat autorisieren lassen, in dem er ihn zu den versteckten und wahren Briefen geführt hat. Es ist eine gut durchdachte Geschichte in dem noch mehr berühmte Zeitgenossen vorkommen. Nicht nur Fürst, nein auch Charles Dickens, Henriette Sontag, Bettina von Armin und ein Gewisser Holmes.
Das Buch ist sehr gut geschrieben, leicht zu lesen und auch sprachlich der Zeit des Fürsten angepasst. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Die Geschichte nimmt Wendungen die man nicht immer so erwartet hat. Auch hat der Autor es geschafft die Spannung bis zum Schluß aufrecht zu erhalten, was auch nötig war, da man leider schon früh wußte, das dass eigentliche Vorhaben des Fürsten zum Scheitern verurteilt war.
Ich freue mich schon auf das nächste Buch über den Fürsten, wenn er in 200 Jahren die wirkliche Wahrheit erzählen will.
Der Milchmann in der Nacht Andrej Kurkow Status: Gelesen Es ist noch keine Rezension vorhanden.
Die Maurin Lea Korte Status: Gelesen Es ist noch keine Rezension vorhanden.
Eisenvogel: Drei Frauen aus Tibet - Die Geschichte meiner Familie Yangzom Brauen Status: Gelesen Es ist noch keine Rezension vorhanden.
Franz Kafka Gesamtwerk - Neuausgabe: Das Schloß Franz Kafka Status: Gelesen Es ist noch keine Rezension vorhanden.
Hamburger Lesehefte, Nr.35, Michael Kohlhaas: Aus einer alten Chronik Heinrich von Kleist Status: Gelesen Es ist noch keine Rezension vorhanden.
 Hochsaison: Alpenkrimi Jörg Maurer Status: Gelesen Rezension anzeigen Rezension: Neujahrsspringen in Garmisch. Ein dänischer Skispringer stürzt und verletzt sich schwer. Was anfangs ein tragisches Unglück zu seinen scheint entpuppt sich schnell als Kriminalfall. Außerdem geht beim Kommissar Jennerwein ein anonymes Schreiben ein, in dem eine Person Anschläge ankündigt.
Kommissar Jennerwein und sein Team werden ganz schön auf Trapp gehalten. In erster Linie von einem anonymen Briefeschreiber der weitere Anschläge ankündigt. Das macht die Ermittlungen nicht leichter, da quasi jeder im Ort als Verdächtiger in Frage kommt.
Gut gemacht ist, dass es Zwei Handlungsstränge gibt. Die Personen dieser Stränge agieren unabhängig voneinander und jeder mit einem anderen Ziel. Spannung ist immer vorhanden da man nicht genau weiß, wer jetzt für den Sturz verantwortlich ist und wer für die anonymen Schreiben.
Ich war überrascht, wie der Autor solange die Spannung halten konnte. Nur das Ende, ohne es vorwegzunehmen, gefällt mir nicht ganz. Insgesamt ein gutgeschriebener Krimi, der teilweise humorvoll ins Bayerische abdriftet. Der auf dem Buch klebenden Aufkleber "Unbedingt lesen" ist vollkommen berechtigt.
Limit: Roman Frank Schätzing Status: Gelesen Es ist noch keine Rezension vorhanden.
 Little Brother (Junge Erwachsene) Cory Doctorow Status: Gelesen Rezension anzeigen Rezension: Marcus (genannt W1n5t0n) ist ein 17jähriger Computerfreak aus San Francisco. Mit seinen Freunden befindet er sich gerade in der Stadt als ein Terroranschlag passiert. Sie versuchen schnell in Sicherheitsräume zu kommen, leider hat jemand seinen Freund Darryl verletzt und er blutet stark. Marcus hält einen Wagen an um so an Hilfe zu kommen. Nur leider ist gerade dieser Wagen ein Wagen der Heimatschutzbehörde. Diese stülpen den Jungendlichen Säcke über die Köpfe, legen ihnen Handschellen an, verfrachten sie in den Wagen und bringen sie an einen geheimen Ort. Dort wird Marcus wie ein Terrorverdächtiger behandelt, als er dann doch wieder freigelassen wird muss er feststellen, dass ganz San Francisco jetzt überwacht wird. Das will er ändern.
In dem Buch wird leider etwas beschrieben was sehr schnell auch in der Realität passieren kann und auch schon passiert. Die Einschränkung der Privatsphäre, (Meinungs-)Freiheit, Menschen- und Bürgerrechte bis hin zur totalen Überwachung. Es wird mit den Ängsten der Menschen gespielt. Die Freiheit des einzelnen wird einer Sicherheit geopfert die zur Überwachung wird.
Selten bin ich beim einem Buch so wütend geworden wie bei diesem, da es mir nicht in Kopf will, dass Menschen ihre eigene Privatsphäre hinten dranstellen und das alles mit sich machen lassen.
Es ist ein Buch das man wirklich lesen sollte. Es regt an über viele Dinge nachzudenken. Sei es Datenschutz, das Verhältnis zum Staat, Sicherheit und auch ziviler Ungehorsam.
Das Buch ist sehr gut zu lesen, auch wenn es viele Begriffe aus der Computer und Internetsprache enthällt . Diese werden aber meist gut und veständlich erklärt.
Vielleicht zeigt dieses Buch auch, das wir uns heutzutage viel zu viel gefallen lassen, zu viel Angst machen lassen. Man kann nur hoffen, dass dieses Buch nie Realität wird. Und wenn doch, dass man sich, wie Marcus, dagegen wehrt. Wenn nicht alleine, dann aber gemeinsam.
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