Der Christmas Cookie Club von Ann Pearlman![]() Bewertung: ♥♥♥♥♥ Verlag: Marion von Schröder Verlag ISBN13/EAN: 9783547711585 Erschienen: 2009-10-01 Preisvergleich Mitglieder-Rezensionen zu Der Christmas Cookie Club von Ann PearlmanRezension und Bewertung von Chiara: ♥♥♥♥♥ Wer noch nicht in Weihnachtsstimmung ist, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Jedes Jahr am ersten Montag im Dezember treffen sich 12 Frauen zur Christmas Cookie Party. Jede backt 13 Dutzend von einer Plätzchensorte, verpackt diese hübsch und verteilt Sie mit ihrer Cookie Geschichte an die Freundinnen. Das 13. Dutzend geht als Spende an das Hospitz. Marnie ist die Gastgeberin und wird liebevoll die Cookie Hexe Nr. 1 genannt. Es gibt sogar Regeln und eine Warteliste. Wenn jemand nicht kommen kann und seine Cookies nicht vor der Party abliefert verliert er seinen Platz und es rückt ein neues Mitglied nach. Dieses Jahr ist Sissy die neue Cookie Jungfrau. Vor und während der Party schwelgt Marnie immer wieder in Erinnerungen, so erfährt der Leser einiges über die Frauen. Schwere Schicksalsschläge, fröhliche und traurige Ereignisse, schweißen alle zusammen und man spürt als Leser förmlich die Liebe und die festen Bande, die alle zusammen halten. Zu Beginn jeden Kapitels erfahren wir etwas über die Entstehungsgeschichte einer Zutat, danach folgt das jeweilige Rezept und anschließend die dazugehörige Geschichte. Dieser Cookie Club existiert wirklich und es würde mich nicht wundern, wenn aufgrund der Veröffentlichung jede Menge neuer Cookie Clubs entstehen. Beim Lesen denkt man die ganze Zeit ach wie schön und wäre am liebsten selbst ein Teil dieser wundervollen Gemeinschaft. Rezension und Bewertung von Binea: ♥♥♥♥♥ 1. Keine Chocolate Chip Cookies (in einem Jahr haben nämlich gleich fünf von uns welche gebacken) 2. Keine Keksriegel (die kleben und krümeln) 3. Keine in Klarsichtfolie verpackten und mit Schleifchen verzierten Pappteller. Ihr könnt ja mal versuchen zwölf in Plastikfolie gepackte Pappteller zu tragen. Obwohl ich früher mal gekellnert habe, schaffe ich das nicht. Außerdem sind Pappteller einfach viel zu wabbelig. Gerade wenn man etwas spenden will, müssen die Behältnisse praktisch für den Transport der Cookies sein und sich gleichzeitig als attraktive Geschenkverpackungen eigenen. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass man die Verpackung später für andere Geschenke wieder verwenden kann. 4. Die Gruppe sollte aus nicht mehr als zwölf Frauen bestehen. In einem Jahr waren wir fünfzehn, und alle haben sich darüber beklagt, dass es zu anstrengend ist, sechzehn Dutzend Cookies zu backen. Zwar leuchtet es mir persönlich nicht ein, dass drei Duzend mehr so ein Problem sein sollen, aber in diesem Fall habe ich mich der Mehrheit gebeugt. Die Gruppe hat also nur zwölf Mitglieder. Und wir backen ein Bäckerdutzend, als dreizehn Dutzend. Außerdem hat dieses Zahlenarrangement etwas Poetisches. 5. Das Treffen muss jedes Jahr stattfinden, ausnahmslos, es darf niemals ausfallen. Wenn eine Teilnehmerin nicht kommen kann, muss sie ihre Cookies schicken, sonst verliert sie ihren Platz in der Gruppe und jemand von der Warteliste rückt nach. Letzteres ergibt sich aus der vorherigen Regel. 6. Nach fünf Jahren regelmäßiger Teilnahme ist man festes Mitglied der Gruppe und kann nicht mehr ausgeschlossen werden – es sei denn, die Betreffende versäumt es, ihre Cookies rechtzeitig zu bringen oder zu schicken. 7. Der Club trifft sich immer am ersten Montag im Dezember. Tragt es in euren Kalender ein, der Termin ist fest. 8. Bringt für jede Teilnehmerin eine Kopie des Rezepts mit. Die Regeln sind bekannt, nun kann es losgehen. Traditionell treffen sich auch in diesem Jahr die Frauen Marnie, Charlene, Rosie, Juliet, Laurie, Alice, Jeannie, Allie, Sissy, Vera, Tracy und Taylor. Bevor Marnie über deren Lebensgeschichten erzählt und die Cookies verteilt werden, wird das Rezept verraten und über die Zubereitung berichtet. Außerdem wird zwischen den Kapiteln über 12 Lebensmittel gesprochen, welche über die Geschichte, die Kultur und wie sie unsere Zivilisation vorangetrieben haben, erzählen. Mehl, Mandeln, Backtriebmittel, Nüsse, Zimt, Butter, Vanille, Datteln, Zucker, Salz, Schokolade, Ingwer. Die Rezepte und auch die Geschichte der Lebensmittel musste ich im Lesefluss einfach überblättern und am Ende nachholen, denn zu sehr stand ich zwischen diesen Frauen und zu sehr war ich in deren Unterhaltungen eingebunden. Diese Frauen, Freundinnen, Lebenshilfen, Leidensgenossinnen sind miteinander fest verankert, jede hat eine bewegende Vergangenheit und zusammen wird diese verarbeitet und anschließend versucht die Zukunft zu gestalten. Jede von diesen 12 Frauen hat Enttäuschung, Kummer, Selbsthass, Abhängigkeit und Verlust erlebt. Eine verlässt nun diese wunderbare Gruppe und eine musste auch mit dem Schlimmsten, dem Tod eines Kindes, kämpfen. Zuerst dachte ich, das Buch wäre ein reiner Back- und typischer Frauenroman. Doch ich wurde positiv überrascht mit tiefgründigen Ausflügen und Themen die, ich nicht erwartet hätte. Das Zusatzbonbon, ein fröhliches Cover, reichhaltige Rezeptvorschläge sowie die Lust auf einen Abend unter den engsten Freundinnen. Aber vor allem sind diese Sätze für mich der größte Zugewinn: „Unsere Liebe braucht nicht den Stempel der Legalität.“ „Liebe stirbt nicht. Du weißt, dass ich immer bei dir sein werde.“ „Das Leben der Empfindungen ist ein Leben der Gier, denn es verlangt nach mehr und immer mehr. Das Leben des Geistes benötigt immer weniger, freudig verstreicht die Zeit, und es herrscht niemals Mangel daran.“ „Aber inzwischen frage ich mich, wie wir auf die Idee kommen, dass ein volles Leben achtzig Jahre dauern muss und alles andere irgendwie zu wenig ist. Das war doch Lukes Leben. Diese siebenundzwanzig Jahre. Es war sein volles Leben.“ „Sex ist letztendlich immer nur Sex, selbst wenn er die Sterne zum Erzittern bringt und die Welt stillsteht. Da sind nämlich noch die ganzen anderen Aspekte der Begegnung zwischen euch beiden. Der unsichtbare Raum, der aus den Projektionen eurer Gefühle und aus den Bildern entsteht, die ihr euch voneinander macht. Jeder erkennt sich im anderen, jeder ist ein Spiegel. Die ganzen Hoffnungen, Ängste, Übertragungen.“ „Dieses Jahr seid ihr der Zucker in der Schärfe, die ich gerade erlebt habe.“ Dieses Jahr wird dieses Buch im Mittelpunkt der Backzeit stehen, im Mittelpunkt meines Freundinnenkreises und sicher auch in den folgenden Jahren. Ein neuer Cookie-Club ist eröffnet, der Teig fertig, der Ofen angeheizt, die Bleche eingefettet, der Tee gekocht, die Verpackungen stehen zur Befüllung bereit, nun muss es nur noch Nachmittag werden, die Backzeit vorübergehen und die Türklingel läuten. Rezension und Bewertung von stella232: ♥♥♥♥♥ Die Autorin: Ann Pearlmann wurde in Washington D.C. geboren und arbeitet als Schriftstellerin und Psychotherapeutin in Ann Abor, Michigan. Das Cover: …Obwohl es nicht in den “typischen” Weihnachtsfarben gehalten ist, erinnert es doch sofort an Weihnachten und lässt somit sofort Vorfreude auf´s Fest aufkommen! Beschreibung: Als erstes ist natürlich zu erwähnen, das dieses Buch viele tolle Rezepte , sowohl als extra Rezeptheft als auch im Roman selbst, eine Umrechnungstabelle und noch einige Überraschungen mehr mitbringt! Vor vielen Jahren schon hat Marnie den Christmas Cookie Club gegründet. 12 “Mitglieder” sollen es sein, und auch immer bleiben. Wenn eine “Cookie Hexe” geht , muß eine neue her;eine “ Cookie Jungfrau”.So sind in den Jahren viele Freundschaften noch enger geworden und andere,neue hinzugekommen. In diesem Jahr besteht die Gruppe aus den Hexen Marnie, Rosie , Juliet, Charlene , Alice, Taylor , Vera, Tracy , Jeanny ,Laurie , Allie und die Cookie Jungfrau Sissy. Sie alle kommen um sich wiederzusehen, kennenzulernen, zu tratschen, naschen…eben einfach mal wieder alle beisammen zu sein und Spaß zu haben! Jeder erzählt von sich, wie es ihm im letzten Jahr so ergangen ist , was für das kommende Jahr geplant ist…Jede der Hexen hat Schiksal zu tragen und alle leide oder Freuen sich mit ihr. Das Buch ist so toll geschrieben , das ich mit jeder einzelnen Cookie Hexe praktisch mitgelitten habe. Ich habe Tränchen vergossen, als der Tod von Charlenes Sohn zur Sprache kam, ich habe mich für Laurie gefreut,die nach langem Leidensweg ein Mädchen aus China adoptiert hat, und ich habe mit Marnie mitgefiebert, die auf eine Nachricht ihrer Tochter wartet,ob das Baby,welches sie erwartet, gesund sein wird. Und als die erlösende Nachricht kam kullerten wieder ein paar Tränen… Man fühlte sich mitten im Geschehen, fast , als wäre man eine von ihnen, eine Cookie Hexe! Die Versuchung ist wirklich Groß, selbst einen Cookie Club zu gründen. Rezension und Bewertung von Melanie: ♥♥♥♥♥ 12 Frauenschicksale in vorweihnachtlichen Rahmen .. Die Grundidee der Handlung Jedes Jahr, am ersten Monag im Dezember treffen sich zwölf Frauen zum Christmas Cookie Club. Jede von ihnen bringt dreizehn Tüten selbstgebackene Cookies mit, jeder mit einer anderen Sorte, eine für jede der Frauen und eine fürs örtliche Hospiz. Beim gemütlichen Plausch wird erzählt und sich erinnert. Und alle lauschen gespannt, wenn die spezielle Geschichte zu den Cookies erzählt wird ... Stil und Sprache Ann Pearlmann schreibt die Geschichte aus Sicht der Vorsitzende des Cookie Clubs, Marnie. Durch sie erfährt man die Geschichte jedes einzelnen Mitglieds, aber auch ihre eigenen Sorgen. Sie lässt uns einen Blick auf zwölf Schicksale werfen, eines so einzigartig wie das andere. Durch Marnies Augen können wir Anteil nehmen. Figuren Die Hauptcharactere, ebenso wie die Nebencharacter, sind bis ins Detail beschrieben. So erfahren wir nicht nur etwas über die Cookie Club Mitglieder, sondern auch über Nachbarn, Freunde und Familie. Aufmachung des Buches Das Cover der broschierten Ausgabe ist in Gelb- und Orangetöne gehalten. Aufgelockert wird es durch diverse Kekse und einen gelben Fontänen und Sterne. Es lässt den Leser direkt an Weihnachtsplätzchen und Advent denken. Hinweis: Du musst angemeldet sein, um eine eigene Rezension zu schreiben. Mitglieder, die Der Christmas Cookie Club von Ann Pearlman besitzen
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