Sterne über Sansibar: Roman von Nicole C. VosselerDas Buch beginnt in Sansibar, in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Prinzessin Salima wächst am Hof ihres Vaters, dem Sultan, auf. Sie verlebt ein paar unbeschwerte Jahre, ist wild, wissbegierig und voller Lebenslust. Zusammen mit einem Teil ihrer Halbgeschwister stellt sie so manchen Unfug an und erkundet neugierig ihre Umgebung.
Frank-reich. Spa-ni-en. Por-tu-gal. Wie sieht es dort aus? Ein bisschen so wie hier? Oder ganz anders?
Das Spiel des Puppenkönigs von Wolf SernoEr wandte sich nach Süden, wollte Entfernung und Zeit zwischen sich und die bösen Geschehnisse bringen. Er gab Vorstellungen auf dem Land, heimste viel Lob mit seinen Puppen ein und hatte ein gutes Auskommen. Und mit jeder Woche, der verging, dachte er weniger an das Erlebte. Er hätte zufrieden sein können, zufrieden und sorglos, wenn da nicht eine ganz bestimmte Erinnerung gewesen wäre, die ihn nicht losließ: die Erinnerung an den Toten mit den Lederhandschuhen.
Julia von Anne FortierAls ich endlich auf Umberto zutrat, suchte ich vergeblich nach dem kleinen Funken Glück, der für gewöhnlich in seinen Augenwinkeln stand, wenn er mich nach langer Zeit wiedersah. Diesmal aber konnte ich nicht einmal die Spur eines Lächelns entdecken. Plötzlich begriff ich, warum er gekommen war. Während ich wortlos in seine Umarmung sank, wünschte ich, es stünde in meiner Macht, die Realität wie eine Sanduhr auf den Kopf zu stellen. Ach, wäre das Leben doch keine endliche Angelegenheit, sondern stattdessen ein ewiger Kreislauf, in den man immer wieder durch ein kleines Loch im Universum zurückkehren könnte. „Weine nicht, Principessa“, flüsterte er in mein Haar hinein, „das hätte sie nicht gewollt. Wir können nicht alle ewig leben. Sie war zweiundachtzig.“
Bildnis eines Mädchens: Roman von Dörthe BinkertMaloja im Mai 1896: Von den Brüdern Gian und Luca wird in den Bergen eine verletzte hübsche, junge Frau mit einem Medaillon gefunden. Sie bringen sie zum Verarzten zu ihrer Mutter nach Hause. Keiner weiß woher die junge Frau kommt noch wie sie heißt, denn sie spricht nicht. Da sie auch kein zuhause hat, macht die Tochter des Hauses, Andrina, den Vorschlag sie könne doch ihren Unterhalt im Hotel Kursaal Maloja verdienen und einen Teil für Verpflegung und Unterkunft abgeben. So geschieht es, dass die Straniera, so wird sie jetzt genannt, eine Unterkunft und eine Arbeit in der Wäscherei des Hotels hat. Denn Andrina arbeitet auch im Hotel Kursaal und Achille Robustelli, die rechte Hand des Direktors, hat eine Schwäche für die hübsche Andrina.
Die Gauklerin von Kaltenberg: Historischer Roman von Julia FreidankKaltenberg 14. Jahrhundert: Die junge, hübsche Schmiedtochter Anna hat sich gegen jede Warnung in den Burgherrn Ulrich verliebt. Allerdings kann sie wegen ihres Standes nur seine heimliche Geliebte sein. Eines Tages wird das Dorf unter der Burg angegriffen und Anna muss mit ansehen wie ihr über alles geliebter Bruder vor ihren Augen getötet wird. Das Letzte was er ihr zurufen kann ist: „Lauf“. Sie sieht als einzige sichere Zuflucht die Burg von Ulrich. Kurz vor der Burg wird sie von einem geheimnisvollen schwarzen Ritter eingeholt. Anna nimmt ihren ganz Mut zusammen und schleudert ihm ihre ganze Wut, Hass, Trauer und Angst entgegen.
“Komm her!“, befahl er. Seine melodische, von einem dunklen Akzent gefärbte Stimme fesselte Anna wider Willen. Da bemerkte sie das Blut an seinen Handschuhen. Mehr lesen Das Krähenweib von Corina Bomann»Nun sag schon, Lenchen«, redete er leise auf sie ein und wiegte sie sanft. »Was ist geschehen?«
Verlag: Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Lübbe Ehrenwirth) EAN: 9783431038071 704 Seiten Gebundene Ausgabe Der König der Komödianten: Historischer Roman von Charlotte ThomasDer Regen trommelte auf den Sargdeckel, und dieses Geräusch tönte mir noch lange in den Ohren, während Ernesto schimpfend den Gaul antrieb, der alle Mühe hatte, den Karren durch den Matsch in Richtung Gutshaus zu ziehen. Paulina lief derweil voraus, um den Kamin anzuheizen. Ich selbst blieb frierend und pitschnass auf dem Karren hocken, ein stechendes Pochen in meinem geschienten Bein und einen weit schlimmeren Schmerz in meiner Seele.
Nehmt Herrin diesen Kranz: Roman von Andrea SchachtKöln im Herbst des Jahres 1402: Die Stimmung im Haus derer van Doorne ist weiterhin sehr angespannt, Alyss geht ihrem Mann aus dem Weg, wo sie nur kann. Ablenkung gewährt ihr der kleine Weingarten, den sie mit viel Mühe und noch mehr Liebe wieder zum Leben erweckt hat und der gerade erste Erträge abwirft. Arndt von Doorne wäre aber nicht Arndt von Doorne wenn ihm dieses kleine Glück nicht ein Dorn im Auge wäre und so verkauft er, hinter dem Rücken seiner Frau und kurz vor der Ernte, das Stückchen Land. Entsprechend froh ist Alyss, als Arndt kurz danach eine weitere Geschäftsreise antritt, groß ist ihre Enttäuschung über ihren Ehemann.
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