Nächsten Sommer: Roman von Edgar RaiWas ist das Leben?
Sieben verdammt lange Tage: Roman von Jonathan TropperIch war vierunddreißig Jahre alt, meines Zuhauses beraubt und mitten in der Nacht in einer gemieteten Kellerwohnung auf einer schäbigen Schlafcouch dazu verdammt, meinen Vermietern beim Pissen und Kacken zuzuhören, während meine Ex-Frau und mein Ex-Boss es sich vor meinem geistigen Auge gegenseitig mit dem Mund machten. Tiefer als ich konnte man kaum fallen.
Tante Inge haut ab: Roman von Dora Heldt Die Frau am Ende des Bahnsteigs trug einen roten Hut und sah aus wie Tante Inge. Nur dass die nie
Gottes leere Hand: Roman von Marianne Efinger„Es waren Nonnen und Mönche, die die ersten Krankenstuben unterhalten haben, damals, im Mittelalter oder sogar noch früher“. (…)
No & ich von Delphine de ViganLou ist anders als andere Mädchen ihres Alter. Nicht nur die überdurchschnittliche Intelligenz der Dreizehnjährigen, die es ihr ermöglichte zwei Schulklassen zu überspringen, auch ihre familiäre Situation macht sie zur Außenseiterin. Ihre älteren Mitschüler können mit dem kleinen, dünnen Mädchen, das kaum spricht, nichts anfangen und auch zu Hause endet ihre Einsamkeit nicht. Seit ihre kleine Schwester unerwartet starb, hat sich Lous Mutter vom alltäglichen Leben abgewandt. Weder ihr Ehemann noch ihre ältere Tochter dringen zu ihr durch. Lou ist oft auf sich allein gestellt in der für sie so seltsamen Welt...
Mein ganzes Leben habe ich mich außerhalb gefühlt, wo auch immer, außerhalb des Bildes, außerhalb des Gesprächs, neben der Situation, als könnte ich als Einzige Geräusche oder Worte hören, die die anderen nicht wahrnehmen, wäre dabei aber taub für die Worte, die die anderen anscheinend hören, als wäre ich außerhalb des Rahmens oder auf der anderen Seite einer riesigen unsichtbaren Glaswand. Mehr lesen Lilienrupfer: Roman von Marie VeldenHaben Sie „Gut gegen Nordwind/Alle sieben Wellen“ gelesen, gehört, verschlungen und suchen seither verzweifelt nach einer Geschichte, die auch nur annähernd an Leos und Emmis heranreichen kann? Da haben wir gute Nachrichten, solch ein Buch gibt es! „Lilienrupfer“ heißt es und machen Sie es sich gemütlich, schalten Telefon und Klingel aus und lassen sich mitreissen...
Lieber Robbie, weißt Du eigentlich, weshalb ich irgendwann angefangen habe, Dir diese spleenigen E-Mails zu schreiben, die in Wahrheit weiß Gott wo landen? MIR fiel es vor ein paar Minuten wieder ein. Mein Abfalleimer solltest du sein oder vielmehr ein Spiegel jener Männer, mit denen ich schon viel zu viel Zeit in meinem Leben verplempert habe. Schimpfen wollte ich und Antworten von Dir kriegen, warum man sich so mies verhalten kann. Mehr lesen Das Glücksrezept: Roman von Barbara O'NealElena wuchs bei der spanischen Familie ihres Vaters auf, nachdem ihre junge Mutter sie im Stich gelassen hatte.
Es gab nur zwei Lichtblicke in ihrem Leben. Einer davon war Isobel, die auf den Tag genau sechs Monate jünger war als Elena und ihre Zwillingsschwester hätte sein können. Sie schob ihre Socken und Unterwäsche ein Stück zur Seite, um Platz für Elenas überschaubare Habseligkeiten zu machen, und rückte die Stühle am Abendbrottisch so hin, dass Elena neben ihr sitzen konnte. [...] Die zweite Quelle der Freude war Mama, Maria Elena, die ihrer kleinen Namensvetterin eine dünne Baumwollschürze umband und sie neben sich auf einen Stuhl stellte, wenn sie für die Großfamilie kochte. Sie solle sie Mama nennen, sagte sie zu Elena. Sie ließ das kleine Mädchen Mehl abmessen, Tortillas kneten und den Eintopf umrühren. Mehr lesen Erzähl mir von den weißen Blüten von Jan WinterNepal, 1981: der noch unbekannte deutsche Maler Paul Handewitt und seine große Liebe Giulia Morosini reisen seit achtzehn Monaten quer durch Asien, nachdem sie ihre Heimat Italien und Giulias Familie im Streit verlassen haben. In Nepals Hauptstadt Kathmandu trifft Giulia schließlich einen schwerwiegenden Entschluss. An dem Abend, als sie Paul von ihrer Entscheidung erzählen will, hat Giulia jedoch einen tödlichen Unfall. Paul ist verzweifelt und gibt sich allein die Schuld an ihrem Tod. Er schafft es, Giulia ein würdevolles Begräbnis an ihrem Lieblingsort zu ermöglichen, bevor er sich und sein weiteres Leben ganz seinen Gefühlen unterordnet.
So fühlte sich also wahre Einsamkeit an, dachte er. Ohne Giulia war sein Leben sinnlos. Was sollte er mit den vielen, sich feindlich und leer vor ihm dehnenden Jahren anfangen? Er stand auf und trat mit der Fackel zum Scheiterhaufen. Mehr lesen |
Rezensionen nach Kategorie
Neue Rezensionen unserer Mitglieder
RSS-FeedAboniere unseren RSS-Feed und Du verpaßt keine Rezensionen mehr. |